In SLIP-Packete eingebettet sind folgende Packete definiert.
Name Dezimal Hex Relevanz Vorblock 42 2A Diese vier Message sind zwingend von jeder Blocklogik zu implementieren, die mit Felderblock, Relaisblock oder Tf71 interoperabel seinen wollen. Die Erlaubnis-Anfrage muß nur zwingend empfangsseitig implentiert werden. Gesendet werden sollte sie nur von Blockbauformen, wo das Vorbild diese Funktionalität auch hat. Eine Erlaubnis-Anfrage, die nicht von einer Erlaubnis-Abgabe beantwortet wird, bleibt wirkungslos. Zum Verständnis des Verhaltens, siehe Zustandsmaschinen Rückblock 43 2B Erlaubnis-Abgabe 44 2C Erlaubnis-Anfrage 45 2D Vorblock Acknowledge 142 8E Diese Messages dienen ausschließlich zu Debug-Zwecken. Es ist optional, sie zu senden, aber wenn sie gesendet werden, dann sofort bei Empfang der namentlich verwandten operativen Message. Es ist verboten, auf den Empfang dieser Messages irgendwie zu reagieren. Beispiel: Der Empfang des Elaubnis-Anfrage Acknowledges bedeutet nicht, daß der Sender erfolgreich die Erlaubnis abgegeben hat. Rückblock Acknowledge 143 8F Erlaubnis-Abgabe Acknowledge 144 90 Erlaubnis-Anfrage Acknowledge 145 91 Beispiel eines Vorblock-Packets in hexadezimaler Darstellung:
Das erste C016 ist optional, schadet aber auch nicht. Man kann es als Packetende des vorausgehenden Packetes oder als Packet mit 0 Bytes Länge auffassen, welches ignoriert wird. Die 2A16 ist die Nutzlast des Packetes, in der Tabelle oben als "Vorblock" definiert. Das zweite C016 ist das Packetende des Vorblocks.C0 2A C0
Alles weitere sind Planungen, die zur Diskussion stehen. Falls jemand bei der Implementierung von diesem oder jenem mitwirken möchte, ist er herzlich eingeladen!
Selbstblock mit Achszählern und Gleisstromkreisen muß noch erfunden werden.Für Gleisstromkreise bietet sich aus Symmetriegründen an, daß jede Seite einen Gleisstromkreis verwalten kann und die Gegenseite über seinen eigenen Zustand informiert. Der Gesammt-Belegungs-Zustand ist dann die Und-Verknüpfung.
Für Achszählerblock hat jede Seite einen Zählpunkt, zählt dort die Achsen und übermittelt den Zählerstand bei Änderung. Beide Seite Errechnen die Summe der Zählerstände und einem konfigurierten Wert. Wenn auf einer Seite eine Achszählergrundstellung bedient wird, setzen beide Seiten diesen konfigurierten Wert neu, so daß die Summe zu Null wird, was einer Freimeldung entspricht.
Die Idee ist, auf einer Kette von Block-Leitungen und Bahnhofs-LoTUSNets einen ZLV-Bus zu emulieren. Die Netzwerkschichten sind dann etwa so angeordnet.
Eine Station sendet über die Blockleitung das Signalbild seines Einfahrsignals, der Empfänger kann mit dieser Information z.B. ein Vorsignal ansteuern. Als Kodierung des Signalbilds bietet sich die gleiche Kodierung wie im OPC_SE LocoNet Packets an.
Um den Stationsnamen bzw. Kürzel und die Bezeichnung der Streckengleise für die Zugnummernmeldeanlage nicht pro Treffen konfigurieren zu müssen, könnten die benachbarten Betriebstellen sich pro Gleis über diese Daten austauschen:
- Stationskürzeln (z.B. "Stw") zur Anzeige in der EKA
- Stationsname (z.B. "Stefanswiesen") zur Anzeige auf dem Bildschirm
- Unterstationsnummer und Gleisnummer zu der die Blockleitung gehört zur Erkennung von Anbieten auf den eigenen Strecken
| Autor: Stefan Bormann. | Site hosted by: |
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